Bisherige Projekte

Vor zwanzig Jahren wurde der heutige Arbeitskreis „Kulturregion HeilbronnerLand“ initiiert. Dass über einen so langen Zeitraum erfolgreiche interkommunale Projekte durchgeführt werden konnten, ist zum einem der großartigen Unterstützung und dem Engagement der Kommunen und ihrer Mitarbeiter zu verdanken. Zum anderen aber auch der Kulturstiftung der Kreissparkasse Heilbronn, die von Anfang an hinter dem Arbeitskreis stand und die Projekte stets finanziell unterstützte. Und damit erst deren Durchführung ermöglichte.

Die erste Gemeinschaftsausstellung der Kulturregion Heilbronn fand 1995/96 mit "Skulptur vor Ort" statt, bei der zeitgenössische plastische Arbeiten in acht Kommunen ausgestellt waren. 1996/97 gab es unter dem Motto "Musikschulen – da geh´ ich hin!" ein Festival der Musikschulen in dreizehn Städten und Gemeinden. "Gugge mol doo" hieß 1997 das Kinder – und Jugendtheater-Festival in 23 Kommunen.

1998/99 zeigten bei der zweiten Gemeinschaftsausstellung dreizehn Kommunen "Zeit-Zeichen". Auf ein tolles breites Interesse beim Publikum stieß 1999 "Museums(t)räume", ein gemeinsames Projekt von 67 Museen in 27 Orten.

Das neue Jahrtausend startete 2000 mit "Denk mal – lebendige Geschichte", Aktionswochen zur Präsentation von 38 Denkmalen. 2001 fand das Literaturprojekt "Wortmeldungen" mit mehr als 80 Veranstaltungen über die Dichter und politischen Schriftsteller der Region statt.

"KulturRaum Europa" lautete 2002 die spartenübergreifende Reihe mit Beiträgen aus den europäischen Partnerkommunen. Von und mit Jugendlichen realisiert wurde "Jugend Live 2003" im Jahr 2003, an dem sich 21 Städte und Gemeinden beteiligten.

2004 widmete sich das Projekt der Kulturregion Heilbronn nicht nur wegen der zahlreichen Schlagzeilen um die Pisa-Studie den Kindern. Mit den "Kinderliteraturtagen" wurde in 25 Kommunen eine Brücke zwischen Schulen und den örtlichen Büchereien geschlagen. Mit der Veranstaltungsreihe "Kultur und Wein" im Jahr 2005 verwirklichte die Kulturregion Heilbronn eine seit vielen Jahren gehegte Idee, ortsübergreifend Aktionen zu verknüpfen und die Kultur und den Wein eng zu verbinden. Rund einhundert Veranstaltungen in den 28 Städten und Kommunen, die in diesem Jahr am Projekt teilnahmen, zeigten, wie intensiv diese Chance vor Ort genutzt wurde.

Im Mai 2006 startete das Projekt "Burgen, Schlösser, Wehranlagen". 21 Kommunen beteiligten sich. Mit diversen Veranstaltungen, von Konzerten über Kindertage bis zu Besuchen hinter sonst verschlossene Türen, wurden diese Objekte, Zeugen der reichhaltigen Geschichte und Teil derer vielfältigen Kulturlandschaft, lebendig präsentiert und kulturell oder geschichtlich erschlossen.

2007 schließlich ließen sich bei „Kunst entsteht – Begegnung vor Ort“ Künstlerinnen und Künstler bei der Entstehung ihrer Kunstwer-ke über die Schulter schauen und boten damit Interessierten jeden Alters die Möglichkeit, am Entstehen eines Kunstwerkes teilzuhaben und mit den Ausführenden über deren Gedanken und Methoden zu sprechen.

2008/2009 beteiligten sich die Stadt Heilbronn sowie 25 weitere Kommunen aus dem Landkreis Heilbronn sowie dem Hohenlohekreis am Projekt „Vorhang auf“. Vor allem Laientheater zeigten hier, dass Theater Spiel und Spaß ist, vor allem aber künstlerische Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit.

„Friedhöfe – mehr als eine letzte Ruhestätte“ war ein zweites Projekt in 2009, das bei Kommunen und der Öffentlichkeit sehr gut ankam und bis heute eine große Nachhaltigkeit in Veranstaltungen besitzt. Aufgezeigt wurde dabei die Vielschichtigkeit der Friedhöfe: Als Orte der Besinnung, aber auch der Mahnung sowie der Bewahrung von Stadt-, Gemeinde-, Familien-, Kultur- sowie Natur- und Architekturgeschichte. Zudem wurden Naturfriedhöfe, RuheForste, Friedwälder, Waldfriedhöfe besucht und weitere neue Formen der Bestattung aufgezeigt und diskutiert.

Sechzehn Teilnehmerkommunen hatte die Lenkungsgruppe der Kulturregion HeilbronnerLand als Minimum-Teilnehmerzahl angepeilt, um das Projekt 2010 „Künstler gehen in die Schule“ durchzuführen. 23 Städte und Gemeinden nahmen letztendlich teil. Initiiert wurde mit „Kids – Künstler gehen in die Schule“ ein nachhaltig wirkendes Angebot zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen. Basisüberlegung war, dass für Kinder und Jugendliche u.a. auch sinnliche Erfahrungen für ihre persönliche Weiterentwicklung von großer Bedeutung sind. Erfreulich groß war die Resonanz sowohl bei Künstlern, die Zusammenarbeit mit den Schülern suchten, wie auch bei den Schulen, die diese Chance nutzten. Viele Ergebnisse dieser Zusammenarbeit sind bleibende Kunstwerke im Schulraum.

2011 wurde ein Projekt „Tag unseres besonderen Kulturdenkmals“ angeboten, an dem sich 18 Kommunen beteiligten und hier die Möglichkeit nutzen, nahezu vergessene Denkmale durch eine Veranstaltung vor dem Vergessen zu bewahren oder für mehrere Denkmale im Ort entsprechende Hinweise aufzubauen.

„Museen und Sammlungen – im Kleinen eröffnet sich der Blick für das Große“. In Jahr 2012 drehte sich das in 22 Orten in den Sommermonaten durchgeführte Projekt um Museen und Sammlungen, die meist liebevoll aufgebaut wurden, aber leider – sieht man von den großen oder überregional bekannten Museen ab - nicht so das Interesse finden, wie sie es verdient hätten.

Jede Gemeinde hat Plätze, die nach bekannten Persönlichkeiten benannt oder geheimnisumwittert sind. Und in jedem Ort gibt es spezielle Straßennamen – deren Ursprung nur noch wenige kennen. Mit „Orte, Plätze, Straßen“ wurde 2013 in 23 Städten und Gemeinden zu diesem Thema interessante und nachhaltige Veranstaltungen durchgeführt und damit viel Wissenswertes wieder ans Tageslicht geholt.

Die Stadt Heilbronn, die Stadt Öhringen sowie achtzehn Kommunen des Landkreises Heilbronn beteiligten sich 2014 bei „Köpfe – Frauen und Männer, die bewegten“. Vorgestellt wurden viele Persönlichkeiten, die nicht immer im Fokus einer breiten Öffentlichkeit stehen. Die Veranstaltungen fanden eine rege Resonanz, begeistert waren die Besucher speziell auch von der Eröffnungsveranstaltung in Heilbronn unter der Pyramide der KSK.

Straßen, Routen, Wege, Pfade. Zu Land oder zu Wasser. Viele haben Geschichten geschrieben, viele sind auch heute noch von großer Bedeutung. Mit dem Projekt „Unsere Wegenetze – Routen des Lebens“ werden zahlreiche Teilnehmerkommunen beim Projekt 2015 Erinnerungen wach werden lassen und Aktualitäten beleuchten.

Nach den „Kinderliteraturtagen“ in 2004 und „Künstler gehen in die Schule“ in 2010 standen 2016 mit „KinderKulturTage – in der Kunst wirken, in der Kunst begegnen“ erneut Veranstaltungen und Workshops für die Jüngsten und Jüngeren im Mittelpunkt. Neben Heilbronn und Öhringen beteiligten sich achtzehn weitere Städte und Gemeinden aus dem Landkreis Heilbronn mit interessanten, spannenden und lehrreichen Veranstaltungen.

2017 heißt es nun „Mythen, Geschichten, Erzählungen – Brunnen im urbanen Raum“. Die Verantwortlichen der Kulturregion HeilbronnerLand wünschen erfolgreiche Veranstaltungen in den 21 teilnehmenden Städten und Gemeinden sowie nachhaltige Eindrücke und Erinnerungen für die Besucher.

  • 1995/96: Skulptur vor Ort
  • 1996/97: Musikschulen – da geh´ ich hin!
  • 1997: Gugge mol doo
  • 1998/99: Zeit-Zeichen
  • 1999: Museums(t)räume
  • 2000: Denk mal – lebendige Geschichte
  • 2001: Wortmeldungen
  • 2002: KulturRaum Europa
  • 2003: Jugend Live 2003
  • 2004: Kinderliteraturtagen
  • 2005: Kultur und Wein
  • 2006: Burgen, Schlösser, Wehranlagen
  • 2007: Kunst entsteht – Begegnung vor Ort
  • 2008/2009: Vorhang auf
  • 2009: Friedhöfe – mehr als eine letzte Ruhestätte
  • 2010: Künstler gehen in die Schule
  • 2011: Tag unseres besonderen Kulturdenkmals
  • 2012: Museen und Sammlungen – im Kleinen eröffnet sich der Blick für das Große
  • 2013: Orte, Plätze, Straßen
  • 2014: Köpfe – Frauen und Männer, die bewegten
  • 2015: „Unsere Wegenetze – Routen des Lebens“
  • 2016: „KinderKulturTage – in der Kunst wirken, in der Kunst begegnen“