Obersulm

Brunnenfest Affaltrach 2017

Der Schäferbrunnen in Affaltrach wurde im Jahr 2006 anlässlich einer Ortskernsanierung auf private Initiative von Anliegern hin an einer Stelle errichtet, an der sich schon früher eine Wasserstelle befand. „Ohne Wasser kein Leben“ lautet die Inschrift des Brunnens, der von den Anliegern als einzigartige Bürgeraktion selbst entworfen, gebaut und aufgestellt wurde. Die Einweihung des neuen Schäferbrunnens, sowie die bereits einige Jahr zuvor erfolgte Renovierung des Brunnens an der Evangelischen Kirche Affaltrach, nahmen die Bürger des Obersulmer Teilorts zum Anlass, seither jährlich ein „Affaltracher Brunnenfest“ zu feiern. Durch dieses Brunnenfest wurden die Affaltracher Brunnen wieder zu einem Ort der Begegnung: Früher tauschte man sich hier beim Wasserholen aus, heute fließt – zumindest einmal jährlich – neben heimischem Wasser beim Brunnenfest auch der gute Obersulmer Wein und andere Kaltgetränke.

Samstag, 9. September, ab 18.00 Uhr/Sonntag, 10. September, ab 10.00 Uhr mit Ökumenischem Gottesdienst. (Veranstalter: Ortschaftsrat Affaltrach/Gewerbetreibende/Evangelische Kirchengemeinde)

Brunnen in Obersulm

Obersulm hat sechs Ortsteile: Affaltrach, Eichelberg, Eschenau, Sülzbach, Willsbach und Weiler und in jedem befindet sich ein oder sogar mehrere Brunnen. Diese stehen teilweise zentral am Marktplatz wie der „Weinbrunnen“ in Willsbach, andere müssen erst in versteckten Ecken aufgespürt werden. Seit 2013 geben Gemeinde und Fotoclub Obersulm jährlich einen Fotokalender mit stimmungsvollen Aufnahmen der Sulmtalgemeinde heraus, in dem auch die Brunnen der Gemeinde ein beliebtes und regelmäßig wiederkehrendes Motiv sind.

Im Ortsteil Sülzbach befindet sich neben dem vom bekannten Künstler Axel Arndt gestalteten Brunnen an der Verwaltungsstelle noch ein weiterer auf dem Grundstück des Evangelischen Pfarrhauses. Hierbei handelt es sich um einen historischen Ziehbrunnen, für dessen Renovierung derzeit durch die Evangelische Kirchengemeinde Sülzbach verschiedene Aktionen zur Spendensammlung stattfinden.

Der Ortsteil Eichelberg verfügte nach der Obersulmer Chronik im Jahr 1858 zwar nur mehr über einen „Bronnen“ im ganzen Dorf und deswegen über zu wenig Koch- und Trinkwasser und bei einem etwaigen Brand auch über Mangel an Löschwasser, dafür war Eichelberg aber zu Beginn des 20. Jahrhunderts eines der fortschrittlichsten Dörfer mit einer der ersten Wasserleitungen weit und breit.