Weinsberg

Ausstellung „Vom Brunnen zum Bodenseewasser - Die Wasserversorgung der Stadt Weinsberg vom Mittelalter bis heute“.

Eine ausreichende Wasserversorgung war immer lebenswichtig für menschliche Siedlungen. Viele mittelalterliche Städte wie auch Weinsberg wurden durch Brunnen mit Wasser von zum Teil zweifelhafter Qualität versorgt. In Weinsberg wurde die Wasserversorgung 1803 durch die Einrichtung zweier Fließbrunnen aus Quellwasser enorm verbessert. 1900 wurde schließlich die gesamte Stadt durch Hydranten mit Frischwasser versorgt und in den Folgejahren die Haushalte an das Wassernetz angeschlossen. Fließendes Wasser im Haus wird den Menschen wie ein Wunder vorgekommen sein. Die Ausstellung zeigt die wichtigsten Entwicklungen mit vielen historischen Bildern und Texten.

30. April bis 31. Mai 2017, Weibertreu-Museum im Rathaus Weinsberg

Führung „Brunnen in der Stadt“

Brunnen waren über Jahrhunderte hinweg wichtige Treffpunkte. Man traf sich beim Wasser holen oder beim Tränken der Tiere, man hielt ein Schwätzchen und tauschte Erfahrungen aus. Ein Spaziergang zu ehemaligen und noch bestehenden Brunnen mit vielen interessanten Geschichten und Anekdoten vom Marktbrunnen über den Lebensbrunnen und zurück. Der Marktbrunnen wurde 1803 von Oberamtmann Fetzer und anderen Weinsberger Beamten gestiftet. Er wurde von einer Quelle gespeist, gab dadurch immer Frischwasser und war eine enorme Verbesserung der städtischen Wasserversorgung. Der Lebensbrunnen ist ein Werk von Prof. Karl Henning Seemann aus Löchgau, eingeweiht wurde der Brunnen am 29. September 1994. Vom Künstler selbst „ Lebensbrunnen“ genannt und auch den Standort vor dem Weinsberger Pflegestift hatte er sich so gewünscht.

Samstag, 6. Mai, 15:00 Uhr, Treffpunkt am Marktplatz Weinsberg

Teilnahmegebühr drei Euro pro Person. Veranstalter ist die Stadt Weinsberg, Frau Schmehl, Anmeldung bitte unter susanne.schmehl@weinsberg.de oder 07134 512-139